| Fischen |
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Das teilweise sehr reißende Wildwasser des Inn erfordert ein ganz spezielles Fischen. Am Inn tummeln sich kapitale Bach-Gebirgsforellen, Äschen und Barsche.
Die Innreviere im Bezirk Landeck gehören zu den schönsten Äschen-Revieren in Tirol. Jährlich werden in diesen Revieren kapitale Äschen gefangen.
Der obere Inn bildet die Äschen-Region und bietet mit seinen unterschiedlichen Strömungen, weiten Läufen, größeren Tiefen, langsamer Strömung und zahlreichen Kiesbetten ideale Lebensbedingungen für diese Fischart.
Das schnell fließende Wasser, Treibholz, die steinigen Rinnen (teilweise mit großen Felsbrocken) benötigen spezifisch ausgeklügelte "Fangwerkzeuge", die ein ruhiges Dahingleiten nahe am Grund ermöglichen, und zwar ohne unter die Felsen gespült zu werden oder in Steinspalten hängen zu bleiben.
Das Tiroler Hölzl ist eine Art Plastikrohr mit Hohlraum, dessen Ende mit Blei gefüllt ist, in verschiedenen Gewichtsklassen. Es wird am Ende der Schnur (0,22-0,25mm) entweder direkt oder mit Hilfe eines Karabiners befestigt.
Ca. 40 cm oberhalb des Karabiners werden dann in Abständen von wiederum ca. 30 cm 2 bis 3 Seitenfächer mit einem einfachen Durchzieh-Knoten (siehe Bild) befestigt. Die Seitenfächer können entweder mit Nymphen, Nassfliegen oder Larvenhacken bestückt sein. |

















